Eva K.Anderson
 
Information
Bereits als Zweijährige singt Eva K. Anderson Lieder von den Carpenters mit. – Vielleicht ist es Zufall, vielleicht Bestimmung, dass Karen Carpenters Stimme bei dem kleinen Mädchen dieses Gefühl von “in der Musik zu Hause sein” erstmals innerlich zum Klingen bringt. Eva ist neun Jahre jung, als sie im Fernsehen das Video zum Song “The Final Countdown” von Europe sieht. Mit großen, staunenden Kinderaugen beobachtet sie die fantastische Live-Show und ist sich plötzlich ganz gewiss: “… Das will ich auch machen! …” – Der Traum, eine berühmte Sängerin zu sein, ist geboren. Und dann erlebt Eva K. Anderson mit 12 Jahren zum ersten Mal, wie wunderbar es sich anfühlt bei einem Konzert auf der Bühne vor vielen Menschen live zu singen. Traumrolle? Zu dieser Zeit nimmt Eva auch an ihrem ersten Casting teil: im Rahmen einer Schulaufführung von Mozarts Zauberflöte dürfen sich alle Mädchen und Buben der Klasse für ihre Traumrolle bewerben. Eva ist Feuer und Flamme und singt zu Hause mit großem Eifer das schwierigste Stück der ganzen Oper: die Arie der Königin der Nacht. – Die Rolle der bösen Königin gefällt ihr dann trotz der verlockenden gesanglichen Herausforderung doch nicht und sie bewirbt sich lieber als Prinzessin Pamina. Als Eva schließlich beim Casting vor der ganzen Klasse steht und gar nicht selbst singen darf, sondern die Lippen zu einer Playback-Aufnahme bewegen muss, fällt sie aus allen Wolken. Und so bekommt sie die Rolle auch nicht, denn es gibt wesentlich begnadetere Playback-Prinzessinnen in der Klasse. Dennoch wendet sich alles zum Guten, denn irgendjemand muss die Geschichte der Zauberflöte zwischen den Arien ja erzählen und das Stück zusammenhalten. – Diese Aufgabe ist ganz in Evas Sinne, denn sie erarbeitet und schreibt sich die Textpassagen selbst und ist schließlich die Einzige, die während der Aufführung mit ihrer eigenen Stimme erzählt. – Eine wunderbare Erfahrung und ein erster Meilenstein am Weg zur “Geschichtenerzählerin” als Singer/Songwriterin. Als Teenager folgen zahlreiche Konzerte in verschiedenen Swing-, Jazz-, und Gospelformationen. Eva K. Andersons persönliches Highlight in dieser Zeit: Eine 10-tägige Konzerttournee in China mit Jazzband, bei der sie von den chinesischen Fans begeistert umjubelt und auf Händen getragen wird. Während ihres Wirtschaftsstudiums in Wien lernt Eva den Gitarristen und Produzenten Harald Hanisch kennen. Bei der “Hochzeit seines besten Freundes” musizieren die beiden miteinander, finden sich auf der gleichen Wellenlänge und beginnen gemeinsam Popsongs zu schreiben. “Gone Digging” ist einer der ersten Songs aus der Feder Anderson/Hanisch und als “Ich Lebe” (gesungen von Christina Stürmer) begeistert die deutschsprachige Version unzählige Menschen. Eva K. Anderson landet als Songwriterin einen vielfachen Nr. 1-Hit und erhält zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen in Deutschland und Österreich. Welch überwältigende Erfahrung, als Eva beim Wiener Donauinselfest inmitten von 40.000 Menschen im Publikum steht und alle singen: “… Ich Lebe, weil du mein Atem bist …” 2008 präsentiert Eva K. Anderson ihre Debut-Single “Fortune Teller” live beim Ö3-Soundcheck, dem größten Bandwettbewerb Österreichs und belegt damit den dritten Platz. Der Song aus dem gleichnamigen Album erreicht Platz 7 der Austria Top 40 Singlecharts, bleibt 17 Wochen in der Wertung und läuft in den Radiostationen monatelang auf Powerplay. Mit “Fortune Teller” ist Eva K. Anderson 2009 zweimal für den “Amadeus Award” – den österreichischen Musikpreis – nominiert: in den Kategorien ”Bester Song” und ”Beste Pop Künstlerin”. Mit ihrer zweiten Singleauskoppelung “A Sound Of Silence” gelingen ebenfalls Platz 7 der Austria Top 40 Singlecharts, 21 Wertungswochen und 12 Monate Radioairplay. – Die Geschichte von Evas berührender “Ohne Worte”-Begegnung mit einer griechischen Bauersfrau verzaubert. Nach zahlreichen Live-Auftritten (darunter u. a. als Überraschungsgast bei Bestsellerautor Paulo Coelho’s Privatparty im Stift Melk und ein besinnlicher Weihnachts-Auftritt bei der ORF Licht ins Dunkel Gala 2009) folgt im Jahr 2010 eine intensive Songwriting-Phase. Anfang 2011 nimmt Eva an der österreichischen Vorauswahl zum Eurovision Song Contest teil. Mit “I Will Be Here” belegt sie bei der ORF-Live-TV-Show den fünften Platz. Im September 2012 bekommt Eva K. Anderson als bisher jüngste Preisträgerin im Rahmen eines feierlichen Konzertes den Kulturpreis 2011 der Stadt Leoben verliehen. Diesen Preis in der eigenen Heimatstadt entgegen nehmen zu dürfen ist für die Künstlerin eine besondere Ehre. Eva K. Andersons Album „Go With The Flow“ erscheint am 25. Jänner 2013. “Ich freue mich sehr über die „Go With The Flow“-Veröffentlichung und auf viele weitere Konzerte. Ich singe und erzähle einfach am liebsten live auf der Bühne, denn in diesen Momenten bin ich vollkommen im Jetzt und Hier. Jedes meiner Konzerte und die Begegnungen mit euch wundervollen Menschen im Publikum trage ich in meinem Herzen wie einen großen Schatz…”

Gründungsjahr
  • 2009
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