Vieweger kommentiert APA-Meldung? Produktionsfonds?

07.06.2005 in Interne Themen
Peter Vieweger stellt fest, dass er von der APA unrichtig zitiert wurde.

Peter Vieweger (Anm.: Vertreter der Komponistenkurie im AKM-Vorstand) hat den VTMÖ, bezugnehmend auf das aktuelle Thema „Produktionsfond“ gebeten, folgendes hier zu vermerken. (Der VTMÖ versteht dies nicht als „offizielle Richtigstellung“ oder “Korrektur” der Aussagen Peter Viewegers! Diese Angelegenheit ist unserer Ansicht nach von den Betroffenen selbst zu klären)

Laut Vieweger basiert die APA-Pressemeldung auf ein nicht freigegebenes Gespräch zwischen Manfred Brunner (Anm.: Generaldirektor d. AKM) und ihm selbst, in Anwesenheit zweier Journalisten von der APA. Vieweger meint, er sehe sich gravierend missinterpretiert und hätte nie gesagt, dass dies ein „Fonds für Majorlabels“ sein wird. Er meinte, dass dieser Fonds nicht wie eine herkömmliche Giesskannenförderung - z.B. SKE-Fonds - funktionieren soll, sondern eine „Spitzenförderung“ gewährleisten soll. Es soll ein Fonds für alle Musikschaffenden sein, juristische Partner des Fonds wären die Producer, nicht die Labels. Peter Vieweger stellt fest, dass er von der APA unrichtig zitiert wurde. Auf die Frage des VTMÖ, wie sein Statement zum Produktionsfonds lautet, meinte er folgendes: „Es wird einen Musikfonds geben. Er wird am 4. Juli bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt präsentiert werden und er wird für alle österreichischen Musikschaffenden zugänglich sein.“

Was genau unter „Spitzenförderung“ zu verstehen sei und wie das Modell „Produzenten als juristische Partner“ im Detail aussehen soll, wurde dem VTMÖ nicht verraten.